Zagora zählt etwa zehntausend Einwohner und ist das Tor zur Sahara. Von hieraus starten die meisten Terkkings und Dromedarkarawanen. Die Stadt liegt unmittelbar am Draa-Fluss. Der Draa ist einer der längsten Flüsse Marokkos und fließt vom nördlichen Atlasgebirge in weitem Bogen scheinbar durch die Sahara und mündet in den Atlantik. Dieser Fluss, der insgesamt 1200 km lang ist, wird über eine Strecke von mehr als 140 km Länge von vielen 1000enden von Dattelpalmen gesäumt. In den Siebziger Jahren wurde in Ouarzazate ein Staudamm gebaut, unter anderem, um damit einen Golfplatz am Stadtrand von Ouarzazate zu bewässern. Seither führt der Fluss im südlichen Bereich Marokkos kein Wasser mehr. Dadurch und bedingt durch immer seltenere Regenfälle erobert die Sahara immer schneller fruchtbares Land. Die zunehmende Trockenheit hat viele Familien in bittere Armut gestürzt, weil das Wasser zum Anbau von Getreide und Gemüse fehlt. Da die Familien im Durchschnitt alle sehr viele Kinder haben, gibt es entsprechend viele jungen Menschen in Zagora. Ein Grund, weshalb Arbeitslosigkeit und Armut groß sind. Viele junge Männer verlassen ihre Familien verlassen und ziehen zum Arbeiten in die großen Städte im Norden von Marokko. Der Tourismus in die marokkanische Sahara ist eine der wenigen Einnahmequellen dieser Stadt. Trotzdem ist Zagora sehr urtümlich und traditionell geblieben. Die Frauen gehen überwiegend im tarditionellen, schwarzen Gewand in die Öffentlichkeit. Die jungen Menschen, vor allen Dingen die Männer, zeigen sich eher modern und kleiden sich europäisch. So entsteht ein buntes Bild auf den Straßen von Zagora. Menschen in Gandoras und Gelabas, mit Turban und wehenden bunten Stoffen. Daneben Jungs in Jeans und Hemd. Oder Mädchen in Leggins und langen, offenen Haaren. In den Cafes der Hauptstraße kann man stundenlang sitzen und das bunte Treiben beobachten. Besonders die Tage an denen Markt ist (Sonntag und Mittwoch) sind besonders lebendig. Hier wird Gemüse angeliefert, Ziegen und Schafe wechseln ihren Besitzer und dubiose Markschreier bieten Ihre Waren feil. Die Wüstenstadt Zagora © Prince du sable 2012  Prince du sable Wüstenreisen, Kameltrekking und Marokkoreisen Land und Leute Kontakte Wüstenstadt Zagora Impressionen Newsletter Impressum  Links Buchtipps Marokko